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Rimbecker Schnatgang

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Die Rimbecker Schnatgänger.

© Foto: privat

Warburg (wrs) - Bezirksausschussvorsitzender Elmar Wiemers begrüßte am Musikhaus in Rimbeck bei schönstem Wanderwetter rund 60 Teilnehmer des Schnatgangs. Ziel des Schnatgangs war das Kennenlernen der ehemaligen Rimbecker Gemarkungsgrenzen im „Weißen Holz“.

Zunächst ging es per Bus bis zur Kreisstraße K 15 zwischen Ikenhausen und Engar. Hier an der nördlichen Grenze der Gemarkung Rimbeck begann dann der eigentliche Schnatgang. Wanderwart Alfons Hoppe erläuterte anhand der noch mehrfach vorhandenen historischen Grenzsteine den Verlauf der Rimbecker Gemarkungsgrenze. „Das Weiße Holz“, so Alfons Hoppe, habe nie der Gemeinde Rimbeck gehört. Erst war der Wald Besitz des Klosters Hardehausen und kam nach dessen Auflösung im Jahre 1803 in Staatsbesitz. Heute wird er vom Regionalforstamt Hochstift in Bad Driburg-Neuenheerse als Teil des Landesbetriebs Wald und Holz NRW bewirtschaftet und verwaltet. Gleichwohl war der Wald aber immer Bestandteil des Gemeindegebietes der ehemaligen selbstständigen Gemeinde Rimbeck.

Des Weitern konnte Alfons Hoppe den Schnatgängern in diesem Bereich noch eine mächtige uralte Buche zeigen, die inzwischen vertrocknet und bald wohl auch verschwunden ist. Diese Buche markierte in früheren Zeiten, vor der Einführung des heutigen Katasters, als lebender Grenzstein den damaligen Grenzverlauf.

Nach der Hälfte des Weges wurde zunächst eine Rast eingelegt. Von dort führte die weitere Wegstrecke entlang der Gemarkungsgrenze am Bachbett der Naure zum Sprengerweg, der dort ebenfalls die Gemarkungsgrenze bildet. Der letzte Halt war dann am „Steingrab“. Hier informierte Ortsheimatpfleger Gerd Ladage die Schnatgänger über die Geschichte des 2.500 Jahre alten Steingrabs aus der Jungsteinzeit.

Mit einem gemütlichen Beisammensein der Teilnehmer klang der Schnatgang 2017 am Musikhaus in Rimbeck aus.

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