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12. Warburger Musiknacht

Von Michael Rubisch

Warburg – Musikalische Klänge unterschiedlicher Stilrichtungen erklangen am vergangenen Samstag in der Warburg Altstadt. Der Grund dafür war die 12. Auflage der Warburger Musiknacht. Ein breites Spektrum musikalischer Darbietungen wurde den rund 500 Besuchern an acht verschiedenen Orten um den Altstädter Marktplatz geboten.

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Die Blues Company spielte auf der Warburger Musiknacht.

© Foto: Rubisch

Ein heftiger Schauer leitete in diesem Jahr die Veranstaltung ein. Der musikalische Auftakt indes gebührte der Warburger Big Band „Funky Notes“. Mit unterhaltsamen Melodien sorgte das Ensemble für einen gelungenen Auftakt und auch der Wettergott hatte ein einsehen. Weil es ab dann auch trocken blieb, kamen viele Besucher noch kurzfristig zu den unterschiedlichen Konzerten. Sie sollten ihr Kommen nicht bereuen, denn einmal mehr war dem veranstaltenden Kulturforum gelungen eine abwechslungsreiche Mischung unterschiedlicher Stile in einen gelungenen Musikabend zu integrieren.
Spanische Renaissancemusik erklang in der Altstädter Kirche. Das Ensemble „eVIVO“ bot außergewöhnlichen Musikgenuss in der besonderen Akustik des Gotteshauses. Ganz bezaubernd die Darbietung von Annick Klug und Oliver Gross. Pianist und Sängerin boten ihr Programm „Luderlieder“ in der Pils-Quelle dar. Die eigentlich recht freundliche Sängerin Marta entdeckt dabei eine etwas andere Seite an sich und möchte als „Femme fatale“ berühmt werden.


Viel Applaus erhielt auch das Trio „Caro Kiste Kontrabass“ aus Kassel, welches im Cafe Brechtken aufspielte. Deutsche Texte über Liebe, Politik und Gesellschaft verpackt in akustischen Pop oder auch mal Chanson kamen beim Publikum sehr gut. Bekannte Lieder zum Mitsingen wurden auch im Frühauf am Marktplatz geboten dort spielte Peter Fuest sein Repertoire von Reinhard May bis zu den Beatles und sorgte so für gute Stimmung. Rockiger ging es im Kufo-Keller zu. Dort präsentierte die Hausband „Framework“ knackige Gitarrenriffs, die sich am Rock der vergangenen Jahrzehnte orientiert. Gemischt mit Texten, die ebenfalls aus der eigenen Feder entstammen ergab dies eine abwechslungsreiche Darbietung, die beim Publikum ebenfalls sehr gut ankam. Zum Inventar des Backsteinhauses gehört wohl mittlerweile Papa Bela mit seinen Dixie Kings. Das Ensemble ist seit Beginn der Musiknacht dabei und versteht es immer wieder die Hörer zu begeistern.
Auf 40 Jahre Bluesgeschichte kann die Blues Company zurückblicken. Deutschlands wohl bekannteste Bluesband kann auf viele Auszeichnungen und noch mehr Veröffentlichungen zurückblicken und war erstmalig in Warburg zu Gast. Das Arnoldihaus war dementsprechend gut gefüllt, als die Kombo aufspielte. Grandioser Blues erklang im ehrwürdigen Gemäuer des Arnoldihauses als die Blues Company um Frontmann Todor Todorovic aufspielte.

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