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500 Musikfans bei 13. Musiknacht

Von Michael Rubisch

Warburg – Rund 500 Musikbegeisterte tummelten sich am vergangenen Samstag in der Warburger Altstadt. Die 13. Warburger Musiknacht bot wieder einmal ein buntes Potpourri unterschiedlichster musikalischer Stile.

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Die Beatburners um Sänger Felix Volmert feierten mit ihren Fans im Arnoldihaus. 

© Foto: Rubisch

Zur Einstimmung auf das Musikevent spielten, wie in den vergangenen Jahren, die Funky Notes eine Mischung aus Funk, Rock und Pop auf dem Altstädter Marktplatz. Epochale Klänge gab es dann in der voll besetzten St. Marien Kirche. Jessica Simpson und Gitarrist Bernd Paul spielten Interpretationen bekannter Rockstücke der Beatles, Uriah Heep oder Franky goes to Hollywood. Inhaltlich ging es bei allen Stücken um die Liebe. Alle Interpretationen waren sehr gelungen. Eine unglaubliche stimmliche Vielfalt bewies dabei Sängerin Jessica Simpson als sie Uriah Heep's „Lady in Black besang. Die virtuosen Gitarrenkünste von Bernd Paul rundeten die musikalischen Werke perfekt ab. Ein Hochgenuss für die Ohren.
Nicht weniger gewaltig der Auftritt der Beatburners im Arnoldihaus. Beim ihrem Heimspiel startete die bunte Musikcombo gleich voll durch. Keinerlei Aufwärmphase, kein vorsichtiges herantasten an das Publikum. Knackicke Klänge mitten ins Gesicht, dazu voller Körpereinsatz aller Beteiligten. Der Funke sprang sofort auf das Publikum über.


Ruhiger und beschaulicher ging es bei den diversen anderen Konzerten des Abends zu. Stargast Tommie Harris spielte gemeinsam mit dem Christian Bleiming Trio Jazz und Blues im Kulturforum. Qualitativ hochwertige Stücke bekamen die Besucher dabei zu hören. Der 80-jährige Amerikaner Tommie Harris stellte in Warburg unter Beweis warum er in die Atlanta Jazz Hall of Fame berufen wurde. Dixieklänge ertönten einmal mehr aus dem Garten des Backsteinhauses wo Papa Bela mit seinen Dixie Kings aufspielte. Im Cafe Brechtken spielte das Trio dymala Songs zum Nachdenken und Weintrinken, die von Freundschaft Reisen und der Liebe erzählten. Chansons der zwanziger bis sechziger Jahre erklangen in der Pilsquelle. Dort spielte das Trio Kassenschlager. Den musikalischen Abend rund machte Sänger und Gitarrist Kuersche, der im Restaurant Frühauf eigene Songs und gekonnte Coverversionen zum Besten gab.

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