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Aldi in Willebadessen eröffnet neu

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Kimon Mantzouridis, Leiter der Abteilung Immobilien und Expansion bei Aldi Nord, und Bürgermeister Hans Hermann Bluhm.

© Foto: Stadt Willebadessen

Willebadessen (wrs) - Kimon Mantzouridis, Leiter der Abteilung Immobilien und Expansion bei Aldi Nord in Schloß Holte, stellte gemeinsam mit Bürgermeister Hans Hermann Bluhm die Pläne für einen Umbau des Aldi-Marktes in Willebadessen vor. Mantzouridis sagte: „Den 2006 eröffneten ALDI Markt an der Straße Am Sportplatz 4 in Willebadessen gestalten wir nach einer längeren Schließungsphase derzeit im Zuge der Modernisierung des gesamten Filialnetzes nach unserem neuen Filialkonzept 'ANIKo' (ALDI Nord Instore Konzept)."

Der Fokus der neuen Märkte liege vor allem auf einer hellen und freundlichen Einkaufsatmosphäre mit mehr Platz und breiteren Gängen sowie einem vergrößerten Angebot an frischem Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und Backwaren. Das Mobiliar wird komplett erneuert. Die neuen Filialen werden zudem mit einem modernen Licht- und Farbkonzept ausgestattet. Das bestehende Gebäude werde um einen externen Pfandraum und einen ausgebauten Backbereich erweitert. Die Verkaufsfläche soll rund 900 Quadratmeter betragen. Zudem werden Pkw-Stellplätze auf 2,80 Meter verbreitert. Die Neueröffnung ist für Herbst 2019 geplant.

Bürgermeister Bluhm sagte: „Zunächst möchte ich der Firma Aldi dafür danken, dass sie am Standort Willebadessen eine Neueröffnung wagt und Herrn Mantzouridis danke ich dafür, dass er sich in diese Sache so reingehängt hat." Er sei wirklich glücklich darüber, dass sich Aldi zu diesem Schritt entschlossen habe und freue sich sehr, dass das städtische Bauverwaltungsamt und die Baugenehmigungsbehörde des Kreises Höxter der Firma Aldi diesen Weg kurzfristig ebnen konnten.

Die Entscheidung von Aldi zeige aber auch, dass die viel kritisierte, mit der CDU-Mehrheit des Rates getroffene Entscheidung gegen die Ansiedlung eines Netto-Marktes richtig gewesen sei. Die von der SPD-Fraktion des Rates vehement für das Netto-Projekt geforderte Bereitstellung von Fläche aus dem Sportplatzareal und die ebenfalls geforderte Öffnung des Bebauungsplans wären der völlig falsche Weg gewesen, so Bluhm weiter.

"Höchstwahrscheinlich hätte eine solche Entscheidung am Ende sogar zu zwei leerstehenden Märkten in Willebadessen geführt. Außerdem wäre der vorhandene Rewe-Markt ebenfalls in seiner Existenz gefährdet gewesen. Das Nebeneinander von Rewe und Aldi jedoch hat bekanntermaßen positive Auswirkungen auf beide Seiten." Er hoffe, dass die Kundinnen und Kunden den Schritt von Aldi honorieren und demnächst auch dort ihre Einkäufe erledigen. Bluhm meinte abschließend: "Das Kundenverhalten steuert letztlich die Entscheidungen im Einzelhandel.“

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