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"Ambulant Betreutes Wohnen" wird zu "Assistenz in eigener Häuslichkeit"

Warburg (wrs) - Das Angebot "Ambulant Betreutes Wohnen" des Wohnverbundes Marsberg im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) heißt ab sofort "Assistenz in eigener Häuslichkeit." Grund dafür ist die Einführung des Bundesteilhabegesetzes. Das Konzept bleibt gleich: Ziel ist es, Menschen mit psychischen und/oder kognitiven Beeinträchtigungen oder einer Abhängigkeitserkrankung durch qualifizierte Unterstützung von Fachkräften ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen.

Aktuell betreut das Team der Assistenz in eigener Häuslichkeit rund 250 Klienten im Kreis Höxter und im angrenzenden Hochsauerlandkreis. Lea Grebe, Gesamtteamleitung der Assistenz in eigener Häuslichkeit, betont: "Seit Jahren wächst die Nachfrage an Unterstützungsangeboten im eigenen Wohnraum. Je nach Bedarf ist eine qualifizierte Unterstützung für einen bestimmten Zeitraum oder auf Dauer nötig." Um eine möglichst umfassende Unterstützung im Alltagsleben zu erreichen, wird in Absprache mit den Leistungsberechtigten und gesetzlichen Betreuer: innen, mit niedergelassenen Ärzten, ambulanten Diensten sowie mit (teil-)stationären Einrichtungen der Psychiatrie und Eingliederungshilfe zusammengearbeitet.

Neben der Assistenz in eigener Häuslichkeit, bietet der LWL-Wohnverbund Marsberg mit der Beratungsstelle in Warburg in der Hauptstraße 8 eine Möglichkeit zur unverbindlichen Beratung für Menschen mit psychosozialen Schwierigkeiten, psychischen Erkrankungen oder auch für deren Angehörige und Bezugspersonen. Kontaktaufnahme zur Beratungsstelle erfolgt über Silke Köster, Tel: 05641/7679992. Für nähere Informationen zum Thema Assistenz in eigener Häuslichkeit steht Anja Hötger (Tel. 0151/ 40637649) zur Verfügung.

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