Drucken Versenden

Beschwingt ins neue Jahr

Von MIchael Rubisch

Warburg – Die siebte Auflage des Warburger Neujahrskonzert lockte zu Jahresbeginn rund 300 Musikliebhaber ins Pädagogische Zentrum. Der Anwesenheit des Residance Orchester Cassel war es erneut zu verdanken, dass sich das PZ in einen Ballsaal verwandelte. Dies war dem Orchester bereits in den beiden vergangenen Jahren mit ihrer Musik aus dem Zeitraum 1900 bis in die späten 50er Jahre gelungen. Bereits zum dritten Mal war das nordhessische Ensemble zum Neujahrskonzert in die Hansestadt geladen.

Bild anzeigen

Das Residance Orchester spielte zum Jahresauftakt im Warburger PZ.

© Foto: Rubisch

Seit fast 40 Jahren organisiert das Kulturforum Warburg mit seinen vielen ehrenamtlichen Helfern musikalische und kabarettistische Auftritte und bereichert so das kulturelle Leben in der Hansestadt, richtete sich die Vereinsvorsitzende Lena Volmert vor Konzertbeginn an das Publikum. Auch das Neujahrskonzert sei mittlerweile ein fester Bestandteil des Kulturkalenders.
Mit flotten Foxtrottklängen legte das glamouröse Orchester dann auch gleich los. Unter der Leitung von Kai-Michael Schirmer erklang ein musikalischer Mix aus Foxtrott, Charleston oder Tango. Eine musikalische Reise in den Orient brachte das Stück "Salome", um gleich darauf mit einem feurigen Paso Doble in Südamerika zu landen. Lieder aus diversen Filmen der goldenen Zwanziger Jahre ergänzten das Programm.

Bild anzeigen

Beim Lambeth Walk versuchten sich das Publikum an einem alten Gesellschaftstanz.

© Foto: Rubisch


Im zweiten Teil durfte dann auch zu Walzer- und Rumbaklängen das Tanzbein geschwungen werden. Mit dem "Lambeth Walk" versuchte das Orchester einen bekannten Gesellschaftstanz der damaligen Zeit in den Ballsaal zu holen. 20 Tanzwillige folgten den Schritten von Kai-Michael Schirmer. Was zur perfekten Zeitreise fehlte, waren lediglich Anzug und Ballkleider bei den beteiligten Tänzern.

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder