Drucken Versenden
Helios Klinikum Warburg erreicht 100 Prozent der gesetzten Qualitätsziele

Bessere Versorgung der Patienten als im Bundesschnitt

Bild anzeigen

Klinikgeschäftsführer Dr. Volker Seifarth, Bürgermeister Michael Stickeln, Pflegedirektorin Andrea Störmer, Ärztliche Direktor Dr. Ludger Wesche, Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl, Kreisdirektor Klaus Schumacher und Rüdiger Most von der Bezirksregierung.

© Foto: Helios

Warburg (wrs) - Nach den neuesten Qualitätskennzahlen erreichen Ärzte und Pflegekräfte im Helios Klinikum Warburg spürbar bessere Ergebnisse für ihre Patienten als der Bundesdurchschnitt. Am Montag wurden die Ergebnisse Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl, dem NRW-Landtagsabgeordneten Matthias Goeken, Kreisdirektor Klaus Schumacher und Bürgermeister Michael Stickeln präsentiert.

Die Ärzte und Pflegekräfte des Helios Klinikum Warburg erzielen bessere Ergebnisse für die behandelten Patientinnen und Patienten als der Durchschnitt deutscher Krankenhäuser – das belegen die Qualitätszahlen, die das Haus für 2018 veröffentlicht hat. Konkret bedeutet das, dass über 67 Patientinnen und Patienten mehr überlebt haben, als das nach den bundesweiten Durchschnittswerten zu erwarten gewesen wäre.
Es mag befremdlich klingen, dass Helios seine Qualität anhand von Todesfällen bei ausgewählten Prozeduren misst. Das ist aber die „harte Währung“, die im Krankenhaus, wo es auch um Leben und Tod geht, wirklich zählt.

„Bei einzelnen Fragestellungen werden auch besondere Komplikationen erfasst, zum Beispiel der Wechsel eines Kniegelenkersatzes ohne Infektion“, erklärte Dr. Ludger Wesche, Ärztlicher Direktor des Helios Klinikum Warburg. Helios hat als eines der ersten Gesundheitsunternehmen diese Qualitätsmessung vor einigen Jahren eingeführt und mit anderen Kliniken 2008 die internationale Initiative Qualitätsmedizin (IQM) gegründet. Obwohl die Versorgungsqualität in Krankenhäusern hierzulande ein hohes Niveau erreicht hat, gibt es nach wie vor deutliche Qualitätsunterschiede und Verbesserungspotenzial. Dieses Potenzial sichtbar zu machen und zum Wohle der Patienten durch aktives Fehlermanagement zu heben, hat sich IQM zum Ziel gesetzt.

Das Erfassen der Daten ist ein Schritt. Viel wichtiger ist aber, wie mit den Zahlen umgegangen wird. „Jeder Sterbefall wird bei uns hinterfragt“, so Dr. Wesche. „In einer größeren Runde diskutieren wir dann an ausgewählten Fällen, ob und welche Verbesserungspotenziale es gibt.“ Hierfür hat das Haus eine sogenannte Morbiditäts- und Mortalitätskonferenz – kurz: M&M-Konferenz, installiert. „Wir lernen aus dem Einzelfall“, sagt der Ärztliche Direktor.

Von 401 Patienten, die mit der Hauptdiagnose Herzinsuffizienz (Herzschwäche) ins Klinikum kamen, haben 392 überlebt. Im Bundesdurchschnitt sind es 368. Im Helios Klinikum Warburg sind es also 24 Menschen mehr.
Bei der diagnostischen Herzkatheteruntersuchung starb von 333 Patienten kein einziger. Im Bundesdurchschnitt wären es vier Patienten gewesen.

Von 41 Patienten über 19 Jahre, die mit der Hauptdiagnose Schenkelhalsfraktur kamen, haben 40 überlebt. Das sind zwei Menschenleben mehr als im Bundesdurchschnitt. Hier hätten laut Statistik nur 38 Patienten überlebt.
Von 144 Patienten, die mit der Hauptdiagnose Blutvergiftung kamen, haben 131 überlebt. Das sind neun Patienten mehr als im Bundesdurchschnitt. Hier haben laut Statistik nur 122 Patienten überlebt
Alle Zahlen unter www.helios-gesundheit.de/kliniken/warburg/unser-angebot/unsere-standards/qualitaetszahlen.

„Ich freue mich sehr, dass die Warburger Klinik ihren Qualitätsstandard weiter verbessern konnte, auch wenn jetzt natürlich die Messlatte für uns sehr hoch liegt“, sagt Klinikgeschäftsführer Dr. Volker Seifarth. „Ganz besonders freut es mich auch, dass das Interesse der Politik an diesen guten Zahlen so ausgesprochen hoch ist, dass sich sogar die Regierungspräsidentin Zeit für uns genommen hat“ freute sich Seifarth.

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder