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Betriebliches Impfzentrum Diemelstadt ab 7. Juni in der Stadthalle

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(v.l.) Dr. Giovanni Provenzano (Geschäftsführer PVG), Dr. Rouven Koll (Betriebsarzt)
und Bürgermeister Elmar Schröder vor der Rhoder Stadthalle.

© Foto: Stadt Diemelstadt

Diemelstadt (wrs) - Strahlende Gesichter konnte man in Diemelstadt sehen, als Betriebsarzt Dr. Rouven Koll, PVG-Geschäftsführer Dr. Giovanni Provenzano und Bürgermeister Elmar Schröder die langersehnte Nachricht erhielten, dass die Betriebsärzte ab dem 7. Juni mit Impfstoff versorgt werden und so ins Impfgeschehen aktiv eingreifen können. Bereits beim Aufsuchenden Impfen der über 80-Jährigen war den Verantwortlichen in Diemelstadt klar, dass man als wirtschaftsstarker Standort auf keinen Fall die zahlreichen Arbeitskräfte in den örtlichen Firmen vergessen darf. Sie sind es, die den Diemelstädtern jedes Jahr über die Gewerbesteuern die finanziellen Möglichkeiten für zahlreiche Projekte und die Aufgabenerledigung, z.B. personell gut ausgestattete städtische Kindergärten ermöglichen. Der in Wrexen ansässige Betriebsarzt Dr. Rouven Koll will nun die Mitarbeiter seiner Betriebe, zu denen auch Smurfit Kappa, Papier Sprick, die Firma Jäkel und weitere gehören, ab dem 7. Juni montags und dienstags in der Rhoder Stadthalle impfen. Dr. Giovanni Provenzano wird die Betriebsärztin der Prima Welle PVG samstags und sonntags für Impftermine der Mitarbeiter in der Stadthalle Impfungen verabreichen lassen. Alle hoffen natürlich, dass genug Impfstoff geliefert wird. Parallel werden weiterhin montags, mittwochs und freitags Testtermine des Deutschen Roten Kreuzes gemeinsam mit der Stadt Diemelstadt angeboten. Außerdem wurden mittlerweile ca. 40 Feuerwehrkameraden sowie zehn städtische Mitarbeiter zu Schnelltestern für die Antigen-POC-Schnelltest ausgebildet und mit Zertifikat ausgezeichnet. „Es macht mich sehr stolz, wie alle Beteiligten in Diemelstadt mithelfen, durch die Krise zu kommen und wir mit unserer schönen Stadthalle nun ein Test- und Impfzentrum etabliert haben, das mittlerweile an seine Auslastungsgrenzen kommt. Die Deutschen neigen dazu von einem Extrem ins andere innerhalb weniger Tage zu springen, aber diese Pandemie braucht Zeit. Deshalb müssen wir als Gesellschaft zusammenstehen. Es darf nicht sein, dass die Impf-Privilegierten und die, die die sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten dazu gemacht haben, im Sommer besser dastehen, als diejenigen, die bisher gar kein Impfangebot bekommen haben. Deshalb sollten wir im Sinne des gesellschaftlichen Miteinanders bis zum Beginn der Sommerferien so viele Menschen, wie möglich impfen und trotzdem viel Rücksicht auf die noch ungeimpften Impfwilligen nehmen. In der Krise zeigt sich der Charakter, daher müssen wir trotz angespannter Lage die Nerven auf der Zielgeraden behalten“, so Bürgermeister Elmar Schröder.

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