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Marianum

Bürgermeister empfing Schüler aus England

Von Inge Seidenstücker


Warburg – Elf Schüler vom Lingfield College aus England besuchten während ihres Austausches mit dem Warburger Gymnasium Marianum auch das historische Rathaus zwischen den Städten. Hier empfing sie Bürgermeister Michael Stickeln und informierte sie über die Stadt Warburg sowie deren Geschichte.

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Elf Austauschschüler aus Lingfield in England besuchten mit ihren Lehrern das Rathaus zwischen den Städten. Vorne (v.l.) Schulleiter des Marianum Frank Scholle, Bürgermeister Michael Stickeln, (v.r.) Schulamtsleiter Olaf Krane und Bianka Edwards, Lehrerin am Lingfield College und ihr Kollege Steward Hofmann (hinten, 2.v.l.), Imke Laumann, Lehrerin für Englisch am Marianum, (hinten, re.).

© Foto: Seidenstücker

Auch wenn die Schüler in ihrer Schule Deutsch lernen, übersetzten ihre Lehrer Bianka Edwards, die aus Höxter stammt, und Steward Hofmann, der dank seiner deutschen Vorfahren ebenfalls gut Deutsch spricht, das Gesagte. Bürgermeister Stickeln war es wichtig, die Schüler zu treffen. Er sehe die Freundschaft und den Austausch mit den Schulen anderer Länder als deutliches Zeichen, wo doch gerade die EU auseinanderzubrechen drohe.
Die Schüler einer 8. Klasse im Alter von 14 bis 15 Jahren und ihre beiden Lehrer sind in Warburg für rund eine Woche. Es ist der Gegenbesuch für die Reise einer Schülergruppe und zwei Lehrern des Marianum im März diesen Jahres.

Sind die beiden Länder auch gar nicht so weit voneinander entfernt, so gibt es doch recht große Unterschiede. Begeistert war einer der Schüler aus England beispielsweise über die deutschen Züge, als sie mit dem ICE unterwegs waren. Auch Malzbier kannten sie bislang noch nicht und es schmeckte ihnen sehr. Ebenso beeindruckt zeigten sie sich, als der Bürgermeister ihnen erklärte, dass Coca Cola zu den wichtigsten Kunden der Warburger Zuckerfabrik zählt. Neben Ausflügen nach Paderborn und Kassel, nahmen die Schüler natürlich auch am Unterricht teil. Untergebracht waren sie bei Gastfamilien, mit denen sie dadurch ein wenig deutschen Alltag kennenlernen konnten.

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