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Bundesförderung für Scherfeder Kulturverein

Scherfede (wri) - Das Bundesprogramm Ländliche Entwicklung ist ein zentrales Instrument der Bundesregierung, um Neues auszuprobieren, Ideen und innovative Verfahren zu erproben und übertragbares Wissen zu schaffen. Dazu fördert es Modell- und Demonstrationsvorhaben bereits seit 2015.

„Ich freue mich, dass der Verein Kultur in Scherfede nun eine Bundesförderung in Höhe von rund 29.500 Euro für sein Projekt Kulturnützlinge erhält. Vereine wie dieser engagieren sich für Kulturevents im ländlichen Raum. Das ist ein wichtiger Faktor bei Standort- und Wohnentscheidungen und hält den ländlichen Raum lebendig und liebenswert. Wenn man dann noch so innovativ vorgeht, wie der Verein, dann macht mich das stolz“, freut sich der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Haase über die Förderung aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.
Der Verein hat digitale Werkzeuge entwickelt, welche die Zielgruppe ehrenamtlich tätiger Kulturveranstalter auf dem Land in Ostwestfalen-Lippe bei ihrer praktischen Arbeit unterstützen soll. Im Rahmen des Vorhabens werden drei Anwendungen für ehrenamtlich tätige Kulturveranstalter entwickelt, die zeit- und ortsunabhängig nutzbar sind.
Die digitalen Tools sollen die Kulturarbeit auf dem Land erleichtern und zur Professionalisierung der Kulturveranstaltungen beitragen. Insgesamt handelt es sich um drei Tools: Ein Terminverteilungssystem zur Optimierung der Öffentlichkeitsarbeit, eine Whitepaperserie mit Handlungsanweisungen für Kulturveranstalter und eine Kulturförderplattform „OWL Wirtschaft fördert OWL Kultur“.
Das geplante Vorhaben soll dazu beitragen, die Anzahl der aktiven Kulturinitiativen zu stärken und zu erhalten. Die Plattform soll Partnerschaften zwischen Unternehmen und Kulturveranstaltern in OWL initiieren und mögliche Kooperationskonzepte vorstellen.
Die Fördermittel verteilen sich auf die Jahre 2018, 2019 und 2020.

Hintergrund zum Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE):

Ländliche Räume zu stärken und zu gleichwertigen Lebensverhältnissen in Stadt und Land beizutragen, gehört zu den Kernaufgaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Dabei sollen die wertvollen Erfahrungen von Akteuren, Vereinen und Initiativen aufgenommen werden, die aktiv den Herausforderungen vor Ort begegnen. Das Wissen und das Engagement der Menschen in Dörfern und Kleinstädten sind ein Schatz, den es zu heben gilt. Und genau das ist das Ziel des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung.

 

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