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Hüffertgymnasium

Den Parolen Paroli bieten

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(V.l.) Nora Schimmel und Elke Dierkes mit Blick auf die digital teilnehmenden Schülern der Jahrgangsstufe 8.

© Foto: privat

Warburg (wri) - Das Hüffertgymnasium Warburg veranstaltete unter anderem im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ ein „Argumentationstraining im Umgang mit diskriminierenden Äußerungen“ für die Schüler der Jahrgangsstufe 8.

Der an zwei Nachmittagen stattfindende Online-Workshop wurde von Nora Schimmel, einer Referendarin des HGW, und der Schulsozialarbeiterin Elke Dierkes organisiert. In Zusammenarbeit mit Benjamin Scholand, dem schulfachlichen Berater für Demokratieförderung bei der Regionalen Schulberatungsstelle des Kreises Höxter, näherten sich die Schüler in der ersten Online-Einheit mit Hilfe unterschiedlicher Übungen den Fragen „Was ist Rassismus?“ sowie „Was sind Vorurteile und wie wirken sie?“ an. „Alle Menschen sollten gleichbehandelt werden“ lautete hierbei die Meinung der Teilnehmer.
Zur Vertiefung der Grundlagen beschäftigten sich die Schüler im weiteren Verlauf mit Kommunikationsstrategien, um diese künftig bewusst anzuwenden und so gegen verletzende Aussagen Stellung zu beziehen und damit Zivilcourage zu zeigen. Dass dies Teil der Schulkultur des Hüffertgymnasiums ist, verdeutlicht das im November erhaltene Siegel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. „Wir wollen einmal mehr ein Zeichen gegen alle Formen von Diskriminierung und Rassismus setzen“, bekräftigte Schimmel. „Unsere Schüler dabei zu stärken respektvoll miteinander umzugehen und die Individualität eines jeden anzuerkennen, ist uns sehr wichtig, denn diskriminierende Äußerungen können uns überall begegnen. Geeignet darauf zu reagieren fällt dabei oft schwer.“
Unter dem Slogan „Parolen Paroli bieten“ erarbeiteten die Schüler zusammen mit Scholand konkrete Handlungsmöglichkeiten, wie man radikale Phrasen und Gemeinplätze abwehren und entkräften kann.

„Unsere Schüler zu ermutigen, sich für respektvolle und wertschätzende Kommunikation und gegen (Wort)-Gewalt zu engagieren, ist uns im Sinne einer ganzheitlichen Demokratieerziehung an unserer Schule ein ganz besonderes Anliegen“, bestätigte Schulleiterin Susanne Krekeler.

Zukünftig sollen insbesondere Workshops wie das Argumentationstraining in enger Zusammenarbeit mit Scholand in seiner Funktion als schulfachlichem Berater ausgebaut werden.

 

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