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Diemelschau des Diemelwasserverbands

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(v.l.) Armin Sander, Geschäftsführer Diemelwasserverband, Alexander Mikus, Kreis Höxter; Franz-Josef Weiffen, Stadt Marsberg; Winfred Holtey, Triebwerksbesitzer; Elmar Schröder, stellv. Verbandsvorsteher Diemelwasserverband; Hermann Kröger, Bezirksregierung Detmold NRW; Christian Langner, Bezirksregierung Detmold NRW; Marc Ludwig, Angelverein Warburg; Ruben Emme, Angelverein Warburg; Rainer Thonemann, Gewässerwart Diemelwasserverband; Michael Stickeln, Verbandsvorsteher Diemelwasserverband; Ottmar Schmitz, Stadt Marsberg; Günter Sander, Regierungspräsidium Kassel Hessen, Markus Busche, Bezirksregierung Detmold NRW; Ulrich Klare, Verbandstechniker Diemelwasserverband)

© Foto: privat

Warburg (wrs) - Am 5. Apil 2018 hat der Diemelwasserverband Warburg seine Verbands- bzw. Diemelschau durchgeführt. Von der Altstädter Diemelbrücke Neues Tor/Wormelner Straße (ehem. Altstädter Bahnhof) ging es vorbei an die Diemelmühle bis zum Viadukt in der Gemarkungsgrenze Warburg-Daseburg/Haueda. Im Anschluss daran wurde der Abschnitt von der Diemelbrücke in Diemelstadt-Wrexen flussabwärts begangen. Vorbei an dem Sportplatzgelände in Scherfede und Rimbeck endete die Diemelschau am späten Nachmittag an der Furt in der Gemarkung Ossendorf.

An der Diemelschau sind neben den Teilnehmern der Fach- und Aufsichtsbehörden wie der Bezirksregierung Detmold, dem Regierungspräsidium Kassel und des Kreises Höxter auch die Eigentümer und Anlieger der Diemel sowie den zur Benutzung der Diemel Berechtigten und die Fischereiberechtigten, wie z.B. der Angelsportvereine eingeladen. Von dieser Möglichkeit wurde auch in diesem Jahr wieder Gebrauch gemacht.

Bei dieser turnusmäßigen Begehung wird überprüft, ob an der Diemel und ihren Deichen die Bestimmungen der Wassergesetze ordnungsgemäß eingehalten und die erforderlichen Unterhaltsarbeiten vorgenommen werden. Auch wird überprüft, ob Fehleinleitung erfolgen. Die Unterhaltung eines oberirdischen Gewässers erstreckt sich sowohl auf das Gewässerbett als auch auf seine Ufer. Zur Unterhaltung gehört auch die Freihaltung, Reinigung und Räumung des Gewässerbettes und der Ufer von Unrat, soweit es dem Umfang nach geboten ist. Nennenswerte Beeinträchtigungen wurden dabei nicht festgestellt.

Im Bereich der Diemelmühle Warburg wurde auf der Landesgrenze NRW/Hessen ein kleineres Renaturierungsprojekt vorgestellt. Hier soll ein Stück des Altarms der Diemel wieder mit in den Gewässerlauf eingebunden werden. Durch die Grundstückslage an dem bestehenden Rad- und Wanderweg ist dieses Gebiet sehr gut für die Öffentlichkeit zugänglich. Derzeit laufen intensive Abstimmungsgespräche zwischen den beiden Ländern, da diese Maßnahme direkt im Grenzgebiet liegt.

Den Teilnehmern wurden in der Altstadt/Kälken, in der Gemarkung Dalheim /Zur Diemelmühle sowie am Sportplatz in Scherfede einige Bereiche vorgestellt, in denen umfangreichere Unterhaltungsarbeiten an Bäumen u.a. bedingt durch Windwurf notwendig wurden. Bei durchwachsener, kühler Wetterlage wurden die rund 17 km langen Streckenabschnitte abgegangen und besichtigt.

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