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Erlass der neuen Coronaschutzverordnung des Landes soll ab dem 29. März wirksam werden

Kreis Höxter (wrs) - Bund und Länder haben sich auf ein gemeinsames Vorgehen bei der weiteren Pandemiebekämpfung geeinigt. „Wir müssen nun abwarten, wie das Land diese politischen Beschlüsse in der neuen Coronaschutzverordnung für Nordrhein-Westfalen rechtlich umsetzt“, sagt Landrat Michael Stickeln. Entsprechend den Beschlüssen von Bund und Ländern soll die angepasste Corona-Schutzverordnung mit den neuen Regelungen Montag, 29. März, wirksam werden und bis zum 18. April gelten.
Nach den aktuellen Beschlüssen soll es in einigen ausgewählten Regionen möglich sein, im Rahmen von zeitlich befristeten Modellprojekten einzelne Bereiche des öffentlichen Lebens mit strengen Schutzmaßnahmen und einem Testkonzept zu öffnen, um die Umsetzbarkeit von Öffnungsschritten unter Nutzung eines konsequenten Testmanagements zu untersuchen.
„Ich begrüße diesen regionalen Ansatz sehr, dass in ausgewählten Regionen untersucht werden soll, wie es in der Zukunft gelingen kann, mit dem Coronavirus zu leben und zugleich eine maximale Sicherheit für unsere Bevölkerung zu gewährleisten“, erklärte Landrat Michael Stickeln und hofft, dass das Land diese Option in die angepasste Coronaschutzverordnung aufnehmen wird. „Der Kreis Höxter hat in jüngster Zeit wiederholt die niedrigste Inzidenz in Nordrhein-Westfalen aufgewiesen. Wir haben uns deshalb aktiv als Modellregion beworben“, so Stickeln.
In der aktuellen Pandemielage sei es erforderlich, notwendige Schutzmaßnahmen konsequent umzusetzen, um Infektionen wirksam zu vermeiden. Darauf zielten die von Bund und Ländern gefassten Beschlüsse ab. „Allerdings sollte es dabei möglich sein, flexibel auf die konkrete Situation vor Ort zu reagieren“, so Stickeln. Eine Berücksichtigung regionaler Aspekte bei der Infektionsbekämpfung würde auch den Anstrengungen der Menschen vor Ort besser gerecht werden. „Daraus können sich regionale Perspektiven ergeben, die zum Durchhalten motivieren“, sagte der Landrat mit Blick auf das soziale und wirtschaftliche Leben. Natürlich stellten regionale Konzepte zur Pandemieeindämmung auch besondere Anforderungen an die Eigenverantwortung und das solidarische Handeln der Menschen vor Ort. „Dies ist aber gerade in ländlichen Regionen wie dem Kreis Höxter sehr ausgeprägt“, betonte Stickeln.

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