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Flussbegegnungspunkt offiziell eröffnet

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(v.l) Michael Stickeln, Landrat und ehem. Bürgermeister von Warburg, Michael Stolte, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Kreis Höxter, Klaus Stalze, Heimat- und Verkehrsverein, Josef Wegener, Wirtschaftsförderung Bezirksregierung Detmold, und Bürgermeister Tobias Scherf.

© Foto: Sürder

Warburg (wrs) - Fertig gestellt ist der Platz schon länger, nun wurde der Flussbegegnungspunkt an der Diemel auch offiziell eröffnet. Neben dem Wasserspielplatz und Sitzmöglichkeiten finden sich dort auch Informationstafeln über die Mühlengeschichte der Hansestadt Warburg. Der Platz liegt zudem direkt am Diemelradweg und ist so für Radfahrer optimal zu erreichen. Bürgermeister Tobias Scherf begrüßte die Gäste in der Diemelaue. „Der Platz erhöht die Aufenthaltsqualität. Es ist ein Platz der Kommunikation, ein Spielplatz zum Erleben und ein Ort für Miteinander und Freude“, sagte Scherf. Er dankte dem Heimat- und Verkehrsverein als Ideengeber und dem Rat.
Michael Stickeln, ehemaliger Bürgermeister Warburgs und Landrat des Kreises Höxter, sagte: „Als Bürgermeister kann man Impulse geben, es braucht aber auch immer den Rat, diese umzusetzen.“ Der Flussbegegnungspunkt sei eine große Attraktion für die Hansestadt. Stickeln betonte die Vielzahl an Beteiligten, die bei einem solchen Projekt einbezogen werden, darunter die Warburg Touristik, die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Kreis Höxter, und die Bezirksregierung Detmold.
Klaus Stalze vom Heimat- und Verkehrsverein zeigte sich begeistert, was aus der ursprünglichen Idee geworden ist. „Ohne die Mühlen wäre die Stadt nichts geworden“, sagte er. Die Idee, diese stärker zu vermitteln, war für den Verein allerdings zu umfangreich und nicht umzusetzen. Die Mitglieder traten also an die Verwaltung heran und fanden viel Unterstützung.
Für das Projekt erhielt die Stadt Warburg Fördermittel aus dem Regionalen Wirtschaftsförderprogramm (RWP) des Landes in Höhe von 80 Prozent. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 197.000 Euro, sind aber noch nicht endgültig abgerechnet. Die Arbeiten wurden von der Firma Nolte durchgeführt. Für die Planung war das Architekturbüro Kropp verantwortlich, die grafischen Arbeiten für die Infotafeln übernahm die Firma Truedesign.

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