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13. T-Mania in Dalhausen

Gelungene Bandauswahl

von Peter Vössing
Dalhausen - Das T-Mania Festival im Dalhauser Urental ist längst aus den Kinderschuhen entwachsen. Bestimmten noch vor einigen Jahren hauptsächlich Punkbands das Geschehen auf der Bühne, waren jetzt Klänge von Funky-Groove-Disco-Rock über Folk-Pop bis Country-Folk-Metal zu hören. Kurzum, ein Programm, das abwechslungsreicher wohl nicht sein konnte.

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Voluminöser Bläsersound mit „Disco Halt“.

© Foto: Vössing

Der Verein für Musik und Kultur (VerMuKu) hatte sich bei seiner Musikauswahl einmal mehr selber übertroffen. Natürlich waren auch wieder einige Punkbands dabei. Aber seit dem 1. Gartenkonzert in Behlers Garten hat sich sowohl die Anzahl der Bands vervielfacht als auch die Organisation geändert. Alles wurde professioneller durchorganisiert und die Tatsache, das Glitterhouse-Vizechef Rembert Stiewe an der Biermarkenkasse saß (er ist übrigens auch VerMuKu-Mitglied), zeigt, dass man durchaus auch Connection zu nutzen weiß, um an gute Bands zu kommen.
So waren unter anderem „OBS-Bands“ wie „The Grand Journey“ oder „Rocco Recycle“ im Line-Up zu finden.


Ein alter Bekannter, nämlich der Kölner Künstler „Rocco Recycle“ – er war schon vor vier Jahren dabei – gab den Startschuss für das Festival. Seinen ungewöhnlichen Instrumenten aus Mülleimern (Drums) und Benzinkanistern (Gitarre) entlochte er rockige Töne und bereitet das Feld für den Main-Act am Freitag. Dabei konnte die neunköpfige Münsteraner Band „Disco Halt“ ihrem Namen alle Ehre machen und mit fetten Beats und opulenten Bläserklängen die Tanzbeine zu Pop, Funk, Reggae, Soul und Rock zucken lassen.
Etwas verkatert nach einer ausgelassenen Aftershowparty bei Soethe ging es am Samstag zunächst mit Punkrock-Klängen der Bands mit „Pogopanik“ aus Bielefeld und „Sändäpause“ aus der Region weiter.

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Opener „Rocco Recycle“ mit seinen ungewöhnlichen Instrumenten.

© Foto: Vössing


Mit gepflegtem Indierock der Karlsruher Band „Fatones“ und einem Mix aus Indie Folk, Garage Rock, Psychodelic Rock, Heavy Blues und Americana mit „The Grand Journey“ aus Potsdam wurde der späte Nachmittag auf dem Dalhauser Festival-Gelände eingeläutet.
Melodiöser Folkpop der Band „Rekk“ aus Dortmund und Wortakrobatik mit Folk, Pop und Country-Anleihen der Wahlhamburger Band „Ove“ sorgten für einen bedächtigen Abend bevor die Bad Nenndorf Boys aus besagtem niedersächsischen Ort bei Hannover mit Punk-Rock gewürztem Ska wieder für mächtig Stimmung sorgten.

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Abwechslungsreiches Musikangebot für die Festivalbesucher.

© Foto: Vössing


Leider konnten die Headliner, Mandowar, wegen eines Trauerfalls nicht auftreten.
Viel Lob bekamen das ehrenamtliche Team vom VerMuKu für die Organisation und das Line-Up. Viele freuen sich schon jetzt auf das 14. T-Mania an gleicher Stelle im nächsten Jahr.

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