Drucken Versenden

Hansestadt Warburg wird von der gpaNRW als gutes Beispiel ausgewiesen

Bild anzeigen

Bürgermeister Michael Stickeln und gpa-Präsident Heinrich Böckelühr.

© Foto: Stadt Warburg

Warburg (wrs) - gpa-Präsident Heinrich Böckelühr ließ es sich nicht nehmen, persönlich nach Warburg zu kommen, um Bürgermeister Michael Stickeln über die Auszeichnung zu informieren. Die Hansestadt Warburg hat seit 2013 ein Straßenaufbruch-Management installiert. In einer Excel-basierten Datei sind alle Straßenaufbrüche dokumentiert, die an den Verkehrsflächen der Hansestadt vorgenommen wurden.
Dadurch lassen sich ablaufende Gewährleistungsfristen detailliert nachverfolgen. Vor Ablauf der Fristen werden durch Ortstermine die Zustände der geschlossenen Aufbrüche aufgenommen. Bei Beanstandungen werden die verantwortlichen Straßenbaufirmen oder deren Auftraggeber in Regress genommen und zum Nachbessern aufgefordert. Somit belasten Folgeschäden aus den Aufbrüchen nicht zusätzlich den Haushalt.
Berechnungen der Hansestadt zeigen, dass durch dieses Aufbruchmanagement im Schnitt Einsparungen von mehr als 100.000 Euro pro Jahr erzielt werden konnten.
„Daher wird diese kluge und vorausschauende Aufbruchmanagement-Organisation der Hanse-stadt Warburg von uns mit der Auszeichnung eines guten Beispiels für nachhaltiges kommuna-les Wirtschaften geehrt!“, betonte Präsident Heinrich Böckelühr.

„Viele Kommunen in NRW müssen den Gürtel enger schnallen“, erklärte Böckelühr, „Daher freuen wir uns, wenn wir im Land gute Beispiele bei unserer Prüfung feststellen, die in einzelnen Bereichen ein vorbildliches kommunales Handeln darstellen. Diese Beispiele veröffentlichen wir auf unserer Homepage, damit andere Kommunen davon lernen und profitieren können. Es ist mir eine besondere Freude, dass wir auch in der Hansestadt Warburg ein solch positives, gutes Beispiel feststellen konnten.“

Bürgermeister Michael Stickeln freute sich über das Lob und erklärte: „Wir freuen uns natürlich wirklich sehr über die anerkennende Auszeichnung der gpaNRW. Durch das Aufbruchsmanagement können wir mit relativ kleinem Aufwand große jährliche Ein-sparungen realisieren. Das Aufbruchsmanagement sorgt dafür, dass die betroffenen Straßen und Straßenabschnitte durch die Aufbrüche nicht unsachgemäß in ihrer Substanz beeinträchtigt werden. Außerdem können die eingesparten Gelder wieder in die Straßenunterhaltung reinvestiert werden."

Böckeluhr führte weiter aus: "Mit der Ausweisung von guten Beispielen wollen wir auf besonders gutes Wirtschaften und Handeln in den Kommunen aufmerksam machen. Von den Besten lernen wird so praktisch möglich. Das gute Beispiel der Hansestadt Warburg und viele andere aus verschiedensten kommunalen Aufgabenbereichen sind auf unserer Homepage veröffentlicht. Das Angebot wird fortlaufend ergänzt und aktualisiert. In unserem nächsten gpa-Newsletter werden wir das gute Beispiel der Hansestadt Warburg auch noch einmal aufgreifen. Für den Newsletter können sich interessierte Verwaltungsbedienstete, Kommunalpolitiker und Bürger auf unserer Internetseite anmelden.“

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder