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Hansestadt arbeitet am Image

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Bürgermeister Michael Stickeln, Wirtschaftsförderer Sören Spönlein, und Denise Haße von Trust Communication.

© Foto: Sürder

Warburg (js) - Die Hansestadt Warburg will mit einer Imagekampagne die Stärken der Stadt nach außen transportieren. Dazu arbeitet die Stadt mit der Paderborner Kommunikationsagentur Trust Communication zusammen. „Überraschend anders“ lautet der neue Slogan, eine Aussage, die ein Agenturmitarbeiter bei einer Stadtbesichtigung machte. Warburg habe für eine Kleinstadt viel zu bieten und das soll in der Kampagne zum Ausdruck gebracht werden. Warburg möchte sich als attraktiver Wirtschaftsstandort, interessantes Urlaubsziel und schöner Ort zum Leben positionieren.

Im Vorlauf zur Kampagne wurde eine Bürgerbefragung durchgeführt. „Warum Warburg?“ - diese Frage wurde von 1.292 Teilnehmern beantwortet, 60 Prozent davon waren Einheimische, die übrigen Auswärtige. Beispielhafte Botschaften waren „Jeder Tag ist wie Urlaub“, „Die Stadt, die alles hat“ oder „Charmante Ecken und Gassen“.

In der nächsten Phase sollen die Botschaften nun kommuniziert werden. Auf Plakaten, Außenwerbung oder Veranstaltungen werden die Highlights von Warburg im Kreis Höxter und Nordhessen präsentiert werden. Drei Linienbusse mit Motiven und Slogans zu Warburg fahren zwischen Warburg. Beverungen, Brakel, Höxter, Borgentreich, Nieheim und Steinheim. Bedruckte Einkaufstaschen und City Cards sind bereits im Umlauf.

In 2020 wird die dritte Phase der Kampagne eingeläutet. Ein erster Schwerpunkt mit den Bereichen Freizeit und Tourismus soll mit Kooperationspartner umgesetzt werden. So werden vorhandene Freizeitmöglichkeiten beworben wie der Feierabendmarkt, das Waldbad, das Cineplex oder das Naherholungsgebiet Hardehausen. „Überraschend anders“ soll also mit Leben gefüllt werden. Erarbeitet werden auch neue Aktionen und Veranstaltungen für das Jahr 2020. Dabei soll nicht nur das Stadthaus die Quelle sein, Ideen können auch von Bürgern, Unternehmen und Vereinen kommen. An einem Projekt für das Frühjahr wird gemeinsam mit einem größeren Unternehmen bereits gearbeitet.
„Unser Anspruch und Ansporn ist es, die Botschaften über Warburg zu erfüllen und weiterzuentwickeln“, sagte Bürgermeister Michael Stickeln. Wirtschaftsförderer Sören Spönlein hielt fest: „Diese Kampagne ist langfristig angelegt.“ Sie richtet sich nicht nur an Wirtschaft und Tourismus, sondern auch an die Bürgerinnen und Bürger, nach außen und innen also. 50.000 Euro aus dem Budget der Wirtschaftsförderung werden pro Jahr für die Kampagne veranschlagt.

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