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Jüdische Geschichte in Warburg

Warburg (wrs) - Die Volkshochschule Warburg lädt zu zwei ausgesuchten Veranstaltungen unter der Leitung von Herrn Michael Thebille bzw. Frau Ruth Kröger Bierhoff ein.
Am Freitag, dem 10. September 2021, startet um 15 Uhr eine Führung über den jüdischen Friedhof in Warburg. In Warburg gab es jahrhundertelang eine bedeutende jüdische Gemeinde. Hier war auch der Sitz des Landesrabbinats. Der jüdische Friedhof von Warburg gehört zu den größten und schönsten seiner Art in Westfalen. Bei einem Spaziergang wird auf die Schicksale und Biographien z.T. bedeutender jüdischer Mitbürger eingegangen. Aus Respekt vor der jüdischen Tradition werden die männlichen Teilnehmer gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.
Die zweite Veranstaltung findet am Freitag, dem 17. September, um 16 Uhr statt. Anhand der Stolpersteine werden Erinnerungen an ehemalige jüdische Mitbürger*innen in Warburg geweckt. Die jüdische Gemeinde Warburg bestand vom 16. Jahrhundert bis 1943 und gehörte zu den bedeutendsten jüdischen Gemeinden in Westfalen. 1686 bis 1806 waren ihre Rabbiner gleichzeitig Oberlandesrabbiner; im 18.Jahrhundert wurde in Warburg die einzige Jeschiwa (jüdische Hochschule) in Westfalen gegründet. Heute erinnern wie in vielen anderen Städten Stolpersteine an Warburger Jüdinnen und Juden. Dieser besondere Stadtrundgang erinnert an das Leben ehemaliger jüdischer Mitbürger*innen. Schriftliche Anmeldungen können unter www.vhs-diemel-egge-weser.de oder mit dem Anmeldeformular auf dem Programmheft vorgenommen werden.

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