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Klinikalltag in der Realität 2.0

Warburg (wrs) - Im Helios Klinikum Warburg geht seit Anfang Oktober wieder (fast) alles seinen gewohnten Gang. Nachdem zu Beginn der Pandemie die Belegung des Hauses zurückgefahren wurde, ist nun die Realität 2.0 eingekehrt. Dies bedeutet, dass alle Stationen unter angepassten Bedingungen den Regelbetrieb wieder aufgenommen haben. Jeder Patient erhält bei Aufnahme oder beim Aufnahmevorgespräch einen Abstrich auf das Virus. Das Ergebnis ist in der Regel innerhalb von 12 Stunden verfügbar. Für geplante Eingriffe werden nur nachweislich negativ getestete Personen aufgenommen. Notfallpatienten und Patienten mit Symptomen werden bis zum Vorliegen des Testergebnisses isoliert. Jeder Besucher des Hauses muss einen Fragebogen ausfüllen und wird registriert. Zutritt ist nur symptomfreien Besuchern ohne potenziellen Kontakt zu infizierten Personen gestattet. Patienten dürfen einen Besucher pro Tag für eine Stunde empfangen. Es gelten die bekannten Hygieneregeln. Die Arztpraxen und Geschäfte im Haus sind zugänglich.
Warum ist es wichtig, auf den „Normalbetrieb“ hinzuweisen? Es kommt immer wieder vor, das Patienten aus Angst vor dem Coronavirus sehr verzögert zum Arzt gehen. Dadurch können sich Krankheitsverläufe verschlechtern und Heilungschancen deutlich mindern. Dies möchten die Mediziner und die Geschäftsführung gerne vermeiden.

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