Drucken Versenden
Pop Up Stores

Konzept wird fortgeführt

Von Michael Rubisch

Warburg – Aus der Not eine Tugend machen: Mit der Idee sogenannter Pop Up Stores begann die Wirtschaftsförderung der Hansestadt Warburg im März 2017. Gemeinsam mit den Eigentümern leer stehender Ladenlokale, suchten die Organisatoren Interessenten für diese Räumlichkeiten. Nach einem Jahr Laufzeit wurde nun ein durchweg positives Fazit gezogen.

Bild anzeigen

Ein positives Fazit zogen sowohl Ladenbetreiber als auch die Wirtschaftsförderung der Stadt Warburg (v.l.): Antonella Guacci, Sonja Erler, Benjamin Wollrath, Christoph Ischen und Sören Spönlein.

© Foto: Rubisch

Ideen und Konzepte austesten, diese Grundidee steckt hinter dem Konzept der Pop Up Stores. Kurze Laufzeiten bei Mietverträgen der Geschäftsräume senken das Risiko für die Unternehmer. Sollte ein Konzept nicht funktionieren, ist das unternehmerische Risiko minimiert. Nachdem die Stadt Warburg einige Eigentümer von Ladenlokalen für diese Idee gewinnen konnte, hofften die Initiatoren auf kreative Ideen. Ihre Hoffnungen sollten sich erfüllen.
Ende März 2017 gingen die ersten Projekte an den Start. Insgesamt fünf Ladenlokale standen im Rahmen des Konzeptes zur Verfügung. Ein durchweg positives Fazit konnten nun auch die neuen Mieter der Geschäftsräume ziehen. So übertraf die Testphase die Erwartungen von Antonella Guacci. In der Hauptstraße 2 führt sie seit Dezember 2017 das Café und Bistro TimeOut. In gemütlicher Atmosphäre werden hier süße und deftige Snacks gereicht, ergänzt von einem entsprechenden Getränkeangebot. Nach einer dreiwöchigen erfolgreichen Testphase vor den Sommerferien 2017 entschied sich auch Mateusz Kohl, Geschäftsinhaber des Modeoutlet „Outletix“ in der Hauptstraße 65 für einen dauerhaften Verbleib. Das Geschäft wird momentan umgebaut. Neue Wege bestreitet auch die Firma IWB Erlebnisstahl. Das Unternehmen ist bereits seit 2010 in Warburg beheimatet. Im Jahr 2016 hatten sich Benjamin Wollrath und Christian Ischen entschieden, sich auf Industrie- und Handwerkskunden zu konzentrieren. Im neuen Ladenlokal können nun auch wieder Privatkunden individuelle Geschenke aus Stahl finden. Ob Feuerkörbe, Schattenbilder als Laserzuschnitt oder saisonale Artikel zur Oktoberwoche, zu Weihnachten oder Ostern - fast alle Produkte haben einen Bezug zu den bekannten Wahrzeichen der Stadt. Ergänzt wird die Produktpalette durch Berücksichtigung individueller Kundenwünsche.
Ein positives Fazit zieht auch Sören Spönlein von der Wirtschaftsförderung der Stadt Warburg. Das Projekt wird weiter als unterstützendes Format für Ansiedlungen fortgesetzt. Eigentümer von Gewerbeimmobilien oder Makler sowie potentielle Interessenten mit einem spannenden Konzept können sich für eine Beteiligung gerne bei der städtischen Wirtschaftsförderung melden. Diese steht weiter unterstützend zur Verfügung. Mit dem Projekt „Spellerfant“, das Mode für Babys und Kinder anbietet, steht das nächste Projekt in den Startlöchern. Derzeit warten noch zwei Ladenlokale, eines in der Hauptstr. 44 und das linke Ladenlokal in der Unterstraße 2-4, auf neue Mieter mit kreativen Ideen.

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder