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Rettungswache eingeweiht

Neues Domizil für Notfallhelfer

Von Inge Seidenstücker


Warburg – Das Team der Warburger Rettungswache kann sich freuen, denn es konnte Einzug halten in die neu erbaute Wache Am Heidhof in Warburg. Nach modernstem Standard in 14 Monaten für 2,3 Millionen erbaut, wurde diese nun offiziell vom Landrat des Kreises Höxter, Friedhelm Spieker, seiner Bestimmung übergeben.

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Nach 27 Jahren am Florianweg zog Wachleiter Heinrich Sander nun mit seinem Team in die neue Rettungswache Am Heidweg. (V.l.) Landrat Friedhelm Spieker, Heinrich Sander und Bürgermeister Michael Stickeln.

© Foto: Seidenstücker

"Nach Beverungen und Peckelsheim ist dies bereits die dritte Rettungswache im Kreis Höxter, die seit 2012 neu gebaut wurde", informierte Spieker. Allerdings unterscheide sich die Warburger deutlich in der Größe zu den anderen. So bietet das Gebäude auf rund 1.000 Quadratmetern Platz für sechs Fahrzeughallen, Büros, Aufenthalts- und Ruheräume sowie Schleusen und Desinfektionsbereiche. Zudem ist in der neuen Wache auch für die Unterbringung des Notarztes gesorgt, der bislang extern untergebracht war.
Über viele Jahre war die alte Rettungswache am Florianweg, in direkter Nachbarschaft zum Feuerwehrgerätehaus der Stadt Warburg, gelegen. Diesbezüglich dankte Spieker den Feuerwehrkameraden und Bürgermeister Michael Stickeln für die stets gute Zusammenarbeit.
Doch die rasante Entwicklung im Rettungsdienst stelle auch immer höhere Anforderungen, denen man nun mit der neuen Rettungswache gerecht werde. „Bei rund 143.000 Einwohnern auf einer Fläche von 1.200 Quadratkilometern rückt der Rettungsdienst im Kreis Höxter etwa 25.000 Mal im Jahr aus, um Menschen in Notlagen schnellstmöglich Hilfe zukommen zu lassen“, machte der Landrat deutlich. Dabei ende das Einsatzgebiet nicht immer streng an der Stadtgrenze.

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(Vorne v.l.) Bürgermeister Borgentreich Rainer Rauch, Bürgermeister Willebadessen Hermann Blum, Wachleiter Heinrich Sander, Abteilungsleiterin Interne Dienstleistungen und Gebäude, Elisabeth Hennecke, Landrat Friedhelm Spieker und Bürgermeister Michael Stickeln bei der Einweihung der neuen Warburger Rettungswache.

© Foto: Seidenstücker

Teilbereiche von Borgentreich und Willebadessen würden ebenso mitversorgt und manchmal auch die Randgebiete der Kreise Waldeck-Frankenberg sowie Kassel. Auch ist die Warburger Wache für ein Teilstück der Autobahn 44 zuständig.
Verbunden mit der Einweihung der Rettungswache wurde auch das 25. Jubiläum des Notarztsystems in Warburg gefeiert. Früher wurden die Notärzte von den Krankenhäusern gestellt. Doch die steigende Zahl der Einsätze machte es erforderlich, eine optimalere Lösung zu finden und das Notarztsystem wurde gegründet. Dabei stehen die Notärzte eigens für den Dienst in der Rettungswache bereit.
Ein weiterer Grund zu feiern waren die sieben neuen Rettungsfahrzeuge, die nun ebenfalls für den Einsatz bereit stehen.
Auch Bürgermeister Stickeln zeigte sich hocherfreut über die neue Rettungswache und betonte wie wichtig es sei, den Personen, die sich für die Hilfe der in Not geratenen Menschen einsetzen, ein angemessenes Umfeld zu bieten.

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