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Bürgermeister Tobias Scherf

Positives Resümee nach einem Jahr

Von Inge Seidenstücker

Warburg – Vor einem Jahr trat Tobias Scherf die Nachfolge von Michael Stickeln als Bürgermeister der Hansestadt Warburg an. „Ein guter Zeitpunkt, einmal Resümee zu ziehen“, findet Scherf.

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Ein Jahr ist Tobias Scherf Bürgermeister in Warburg. Er ist offen für alle Vorschläge und blickt mit Zuversicht in die Zukunft.

© Foto: Seidenstücker

Aller Anfang ist schwer und so war es für den neuen Bürgermeister kein Leichtes, gerade in der Corona-Pandemie sich den neuen Herausforderungen zu stellen. Doch ganz nach seinem Motto „Man muss die Dinge lösen und angehen“, ging er seine neuen Aufgaben mit Optimismus an. Und mittlerweile sei er in Warburg angekommen und habe auch seinen Wohnsitz hierher verlegt.
Durch fehlende Veranstaltungen durch die Pandemie im letzten Jahr gab es auch nur wenige Gelegenheiten zu einem spontanen Austausch mit den Bürgern der Stadt, bedauerte er. Umso mehr freut es ihn, dass die „Oktoberwoche light“ so gut von statten ging und keinen negativen Einfluss auf die Infektionszahlen hatte.
Viele wichtige Themen hatte Scherf im ersten Jahr seiner Amtszeit auf der Agenda:

Innenstadt

So sei die Innenstadtentwicklung mit einer Förderung von 112.000 Euro vom Land NRW erwirkt worden und es gebe wieder mehr Gewerbetreibende, die sich in der Stadt ansiedeln wollen. Auch strebe man an, auf dem Neustadt-Marktplatz eine Gastronomie zu integrieren. Bereits im Dezember sollen Bürgerforen im Rahmen der ISEK (integriertes Stadtentwicklungskonzept) starten.

Kultur

Auch auf kulturellem Gebiet konnte er einiges anstoßen. So wurde der Kulturschatz Warburg ins Leben gerufen und 20.000 Euro für Kulturprojekte eingeworben. Scherf ist das Zusammenbringen der Akteure und ein gutes Miteinander wichtig.

Klimaschutz

Ganz oben auf der Liste steht natürlich auch der Klimaschutz. Hierfür wurde extra eine Mitarbeiterin eingestellt um ein Konzept zu erstellen und das Thema schnell und effizient voranzubringen.
Bezüglich der Coronapandemie wurden in den städtischen Schulen und Kitas CO² Messgeräte eingebaut um die Belüftung zu optimieren.

Jugendliche

Als Teilnehmer des Projektes der Hertie-Stiftung „Jugend entscheidet“, sollen die Jugendlichen mittels eines konzipierten Verfahrens an der Gestaltung bestimmter Themen mitentscheiden. „Wir wollen die Meinung der Jugendlichen ernstnehmen und respektieren“, sagte Scherf.
An den weiterführenden Schulen werden private iPads für den Unterricht gefördert und sogar teilweise komplette digitale Endgeräte. Der Ausbau des Glasfasernetzes in der Kernstadt ermöglicht nun auch den Schulen dort ein schnelles Internet.

Dankbar ist er ganz besonders Klaus Braun, der ihn als 1. Beigeordneten der Stadt in den ersten Monaten seines Bürgermeisterdaseins unterstützte. „Es ist vieles im Fluss“, blickt Scherf auf sein erstes Jahr als Bürgermeister mit Stolz und Zufriedenheit zurück. „Man darf nicht immer nur auf das Negative schauen“, fügte er hinzu.

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