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Rotary-Clubs im Kreis Höxter fördern Palliativ-Netz

Kreis Höxter (ozm) - Die Präsidenten der Rotary-Clubs im Kreis Höxter, Friedhelm Spieker (Höxter), Jens Härtel (Bad Driburg) und Michael Kohlschein (Warburg) überreichten Dr. Michael Stoltz als Leiter des Palliativ-Netzes für den Kreis Höxter einen Spendenscheck über 15.000 Euro.

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V.l.: Jens Härtel (Rotary-Club Bad Driburg), Friedhelm Spieker (Rotary-Club Höxter), Dr. Michael Stoltz (Palliativ-Netz) und Michael Kohlschein (Rotary-Club Warburg).

© Foto: privat

Das Geld wurde von den Mitgliedern der drei Clubs und aus Mitteln des übergeordneten Distrikts der Rotarier bereitgestellt.
„Wir Rotarier sind nicht nur international engagiert, sondern kümmern uns auch um regionale Projekte wie das Palliativ-Netz“, so Friedhelm Spieker, als Präsident des Rotary-Clubs Höxter der Initiator dieser Club-übergreifenden Spendenaktion. „Die Arbeit im Dienst für Menschen an ihrem Lebensende, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Palliativ-Netzes leisten, ist ein sehr wertvoller Beitrag für die Betroffenen, aber auch die Angehörigen im Kreis Höxter“ betont der Präsident.
Dr. Stoltz bedankte sich herzlich bei den Rotariern für die willkommene Spende. „Wir planen, dass Geld für die Finanzierung eines Infusionsautomaten und die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs einzusetzen“ berichtete der Leiter des Palliativ-Netzes.
Dr. Stoltz berichtete anlässlich der Spendenübergabe über die Arbeit des Netzwerks. So werden 450 – 500 Patienten pro Jahr in ihrer letzten Lebensphase begleitet. Die Versorgung der Patienten geschieht in enger Abstimmung mit dem Hausarzt und den Pflegediensten und ermöglicht es den schwerstkranken Menschen, die ihnen verbliebene Zeit in gewohnter und gewünschter Umgebung bestmöglich zu verbringen.
Patienten können nur über ihren Hausarzt im Palliativnetz angemeldet werden, eine Koordinatorin wird sich kurzfristig bei ihm vorstellen und alle notwendigen Maßnahmen in die Wege leiten. Dazu gehört auch die Zuordnung zu einem Palliativmediziner und die Vermittlung an den ehrenamtlichen Hospizdienst des Kreises. Weniger als 10 % der im Palliativnetz betreuten Patienten sterben im Krankenhaus, während es deutschlandweit ca. 40 % sind.
Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Palliativnetzwerks www.palliativnetz-hoexter.de.

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