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Santana-Sounds eroberten die Kuhlemühle

Von Michael Rubisch

Warbrug – Gut aufgelegtes Publikum, leckere Speisen und Getränke, top Musik und eine laue Sommernacht, das waren die Zutaten des 11. Rockfestivals auf dem Gelände der Brauerei Kohlschein in der Kuhlemühle.

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The Magic of Santana begeisterten das Publikum in Warburg. Als Special Gust waren Alex Ligertwood und Tony Lindsay in Warburg dabei.

© Foto: Rubisch

Bereits als der erste charakteristische Gitarrenton des Headliners „The Magic of Santana“ aus Hamburg erklang, herrschte Begeisterung bei den rund 1.000 Besuchern auf dem Festivalgelände und das Eis war gebrochen. Den Geschäftsführern Michael und Franz-Axel Kohlschein war es gelungen, Europas beste Santana-Coverband nach Warburg zu lotsen. Mit Alex Ligertwood und Tony Lindsay standen als Special Guest zudem gleich zwei ehemalige langjährige Bandmitglieder in Warburg auf der Bühne. Die Begeisterung schwappte vom Publikum schnell auf die neunköpfige Formation über und die performte auf der Bühne großartig. Ob fetzige Latino-Sounds, untermalt mit virtuosen Gitarrensoli ,oder auch mal gemächlich und nachdenklich stimmend als Hommage an bereits verstorbene Bandmitglieder, die Stücke kamen beim Publikum an. Seit dem Jahr 2010 tourt die Hamburger Combo um Gitarrist Gert Schlüter über die Bühnen Europas. Sie sind gefragt auf Konzerten von den Niederlanden bis nach Spanien. Und die große Nachfrage ist absolut berechtigt, wie die Kombo in Warburg einmal mehr unter Beweis stellte.


Neben Latino-Rock-Klängen gab es aber noch weitere Acts, die den lauschigen Abend an der Kuhlemühle abrundeten. Singer-Songwriter Norman Keil stellte mit seinen Songs aus dem Leben unter Beweis, dass es keinen großen Aufwand braucht, um gute Musik zu spielen, die die Menschen beeindruckt. Die emotionsgeladenen Stücke erreichten das Publikum und die Bühnenpräsenz des Sängers tat ihr übriges. Eröffnet wurde das Festival am frühen Abend sehr zünftig. Der Musikverein Willebadessen imponierte mit Blasmusik und das Diemelhörner-Alphornquartett rundete das breite musikalische Spektrum ab.

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