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Schüler gestalten Zeitkapseln für Mahnmal

Von Michael Rubisch

Warburg – Seit 100 Jahren ist der erste Weltkrieg nun beendet. Die belgische Partnerstadt Ledegem der Hansestadt Warburg errichtet zum Gedenken an das Kriegsende ein Mahnmal, woran sich Warburger Schüler mit der Gestaltung von Zeitkapseln beteiligten.

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Vertreter der Stadt Wrburg und der belgischen Partnerstadt Ledegem präsentieren die Werke der Warburger Schüler auf dem Kälkenfest. 

© Foto: Rubisch

Seit nunmehr 20 Jahren besteht die Städtepartnerstadt zur Stadt Ledegem in der Region Flandern. Erste Kontakte allerdings reichten über 85 Jahre zurück, wie Bürgermeister Michael Stickeln betonte. Diese freundschaftlichen Kontakte bilden das Fundament der Partnerschaft. Zum Gedenken an das Kriegsende soll in Ledegem nun ein Mahnmal entstehen. Die Verantwortlichen hatten zudem die Idee, dass sich Schüler aus den diversen Partnerstädten an der Gestaltung des Friedensmonuments beteiligen könnten, und zwar in Form von Befüllen von Zeitkapseln. Dazu sollten sie sich zunächst im Schulunterricht mit dem Thema Frieden beschäftigen und ihre Gedanken dazu äußern.
Schüler der Sekundarschule, des Gymnasiums Marianum und des Hüffertgymnasiums haben sich mit der Thematik auf verschiedenen Ebenen beschäftigt. Entstanden sind zum Teil beeindruckende Werke, wobei die Schüler tiefsinnige Gedanken und große Kreativität bewiesen. So entstanden Collagen mit Zitaten zum Thema Frieden oder seitenlange Essays sowie auch kurze Gedichte.

Bevor die Werke nun für 100 Jahre am Mahnmal eingemauert werden, werden sie noch für einige Zeit im Rathaus von Ledegem ausgestellt, damit Interessierte sich diese anschauen können. Nach 100 Jahren - also im Jahr 2118 - sollen die Zeitkapseln dem Mahnmal entnommen und wieder geöffnet werden.

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