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Spatenstich für Straßenverbindung von Industriegebiet zur B 252

Von Inge Seidenstücker

 

Warburg – Mit Freude wurde der symbolische erste Spatenstich für den Bau der Anbindungsstraße vom Industriegebiet Warburg Nord/Oberer Hilgenstock zur Bundesstraße 252 von Bürgermeister Michael Stickeln und Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl vorgenommen.

Die Verbindung vom Industriegebiet in Richtung Gewerbegebiet Lütkefeld und Bundesstraße ist wegen der engen und für viele LKW zu niedrige Bahnunterführung ein regelrechtes Nadelöhr. Durch die mittlerweile zahlreichen Betriebe im Industriegebiet Nord und Oberer Hilgenstock sowie dem Cineplex-Kino ist das Verkehrsaufkommen an dieser Stelle nicht unerheblich. So sei es für die Unternehmen von enormer und beinahe schon existenzieller Bedeutung, hier eine neue Lösung zu finden, erläuterte Bürgermeister Stickeln.
Schon seit langer Zeit steht diese Straßenbaumaßnahme nicht nur auf der Wunschliste des Bürgermeisters an oberer Stelle. Auch die Unternehmer im Industriegebiet machen sich seit Jahren stark dafür und machten ihren Einfluss auch auf die Landespolitik geltend.
„Mit dem heutigen Tag nimmt die Hansestadt Warburg ein infrastrukturelles Großprojekt in Angriff, welches zum Ausdruck bringt, wie zukunftsorientiert und nachhaltig in unserer Stadt gehandelt wird“, sagte der Bürgermeister.
Viel wurde bereits über die komplizierte Gemengelage diskutiert und berichtet, umso mehr freuten sich die anwesenden Vertreter aus Wirtschaft und Kommunalpolitik, dass es nun endlich los geht.
So sei es voll und ganz auf der politischen Leitlinie Warburgs mit diesem Schritt den Wirtschaftsstandort weiter zukunftsfest zu machen, betonte Stickeln.
Wie schwierig das Bauvorhaben durchzusetzen gewesen sei, bekräftigte auch Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl. Sie dankte ganz besonders den Unternehmern für ihre Geduld und dass diese trotzdem vor Ort geblieben seien. Ebenso dankte sie dem Rat und der Verwaltung der Stadt Warburg sowie an die anliegenden Grundstückseigentümer, denn nur mit deren Einverständnis sei das Ganze umzusetzen.

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Bürgermeister Michael Stickeln löste sein Versprechen ein und grillte höchstpersönlich eine Bratwurst für Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl.

© Foto: Seidenstücker

Unschätzbar wertvoll sei diese rund 5,4 Millionen Euro kostende Straßenverbindung auch im Hinblick auf die mögliche Erschließung eines neuen Gewerbegebietes, das der Rathauschef in Aussicht stellte.
Stickeln dankte der Bezirksregierung Detmold für ihre stets sehr ehrgeizige und engagierte Unterstützung des Projektes und nicht zuletzt für den persönlichen Einsatz der Regierungspräsidentin Thomann-Stahl.
Er löste bei dieser Gelegenheit sein Versprechen ein, persönlich für sie eine Bratwurst zu grillen.

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