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Stadtebaufördermittel für Multifunktionshalle

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MDL Matthias Goeken und Nicolas Aisch vor der zurückzubauenden Sporthalle mit Baujahr 1980 im Schulzentrum Borgentreich, die durch eine neue Multifunktionshalle ersetzt werden soll.

© Foto: Stadt Borgentreich

Borgentreich (wrs) - Eine Nachricht aus Düsseldorf hat für äußerst zufriedene Gesichter im Borgentreicher Rathaus gesorgt. Nachdem bereits an Ostern mitgeteilt wurde, dass aus den Mitteln der Dorferneuerung 500.000 Euro in die Orgelstadt Borgentreich fließen, kam nach Ostern die erfreuliche Mitteilung, dass für den Rückbau der Zweifachsporthalle und den Neubau einer Multifunktionshalle im Schulzentrum Borgentreich 4.795.000 Euro aus Mitteln der Städtebauförderung zur Verfügung gestellt werden.

„Eine tolle Nachricht für Borgentreich“, so Bürgermeister Nicolas Aisch, der auch ganz besonders Matthias Goeken als Mitglied des Landtages für seinen Einsatz für das überaus wichtige Projekt für Borgentreich dankt. „Für die Antragstellung waren bereits umfangreiche, detaillierte Planungen und Vorarbeiten erforderlich, so dass wir jetzt tatsächlich auch nach den fördertechnischen Rahmenbedingungen in den weiteren Prozess zur Abwicklung kurzfristig einsteigen können und möchten“ teilt der Bürgermeister mit. „Wir werden jetzt mit unseren lokalen politischen Entscheidern weitere Gespräche führen und - das hat sich bei vorhergehenden großen Bauprojekten bewährt - einen baubegleitenden Ausschuss einsetzen.“

Natürlich sind jetzt auch mit den Schulen, den Vereinen und allen beteiligten Einrichtungen Gespräche für die organisatorische Abwicklung in der Bauphase zu führen.

Der Rat der Orgelstadt Borgentreich hat am 24.09.2019 den Sanierungsbedarf der bestehenden Zweifach-Sporthalle festgestellt und die Verwaltung beauftragt, auf der Grundlage der Wirtschaftlichkeitsberechnung, einen Städtebauförderantrag für den Neubau einer Mehrzweckhalle vorzubereiten.

Im Haushalt der Orgelstadt Borgentreich sind für das Jahr 2021 bereits Mittel in Höhe von 513.000 Euro für die Finanzierung erster Schritte, ggfls. auch schon für den Rückbau der Halle, eingeplant. Für 2022 wurde im Rahmen der mittelfristigen Finanzplanung ein Betrag von 3.790.000 Euro vorgesehen. 3.690.000 Euro sind für 2023 geplant. Die Eigenanteile der Stadt sollen aus der Investitionspauschale und über Darlehensaufnahmen realisiert werden.

Insgesamt werden auf Landesebene 174 Innenstädte, Ortskerne und Stadteilzentren mit 368 Mio. Euro aus dem Städtebauförderung 2021 finanziert. Hieran beteiligt sich das Land Nordrhein-Westfalen mit 195 Mio. Euro, der Bund mit 171 Mio. Euro und die Europäische Union mit 2 Mio. Euro.

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