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Stadtwerke und Innogy gründen Gasgesellschaft

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Erster Beigeordneter Klaus Braun, Regionalmanagerin Innogy Saskia Kemner, Stadtwerke-Geschäftsführer Leander Sasse, Bürgermeister Michael Sticklen.

© Foto: Sürder

Warburg (wrs) - Die Warburger Stadtwerke und das Essener Energieunternehmen Innogy gründen eine Gesellschaft zur Gasversorgung. Die Stadtwerke halten 51, Innogy 49 Prozent. 2015 waren die Gasnetze verpachtet worden. Dieser Schritt wird nun rückgängig gemacht und gibt den Stadtwerken größere Flexibilität. Der Einfluss auf den Betrieb und den Ausbau des Gasnetzes wächst. Auch erhalten die Stadtwerke so die Möglichkeit, ökologische Ziele mitzugestalten. In vier Sitzungen des Stadtrates war die Gesellschaft Thema, die endgültige Entscheidung zur Gründung fiel einstimmig.
Saskia Kemner, Regionalmanagerin bei Innogy, betonte: „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit. Wir können ein Beteiligungsmodell umsetzen und lokal zusammenarbeiten.“ Innogy werde sich als technischer Partner eher im Hintergrund bewegen. „Mit der Mehrheitsbeteiliung haben wir einen kommunalen Einfluss und können ein Wort mitreden“, sagte Klaus Braun, erster Beigeordneter und Stadtwerke-Geschäftsführer. 4,5 Mio. Euro investieren die Stadtwerke in das Netz, das 213 Kilometer und 4.000 Gasanschlüsse umfasst. Mit dem Vertrieb von Gas hat dies nichts zu tun. Hier hat der Endverbraucher weiterhin die freie Auswahl. "Natürlich haben wir ein betriebswirtschaftliches Interese daran. Wir können technische und kaufmännische Dienstleistungen anbieten. Das fördert auch die regionale Wertschöpfung", sagte Leander Sasse, Geschäftsführer der Stadtwerke.

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