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Städtepartnerschaftswochenende der Hansestadt

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(v.l.) Schepe Bart Ryde, Bürgermeister Michael Stickeln, Bürgermeisterin Alicja Sielicka, Bürgermeister Herold Quick, Bürgermeister Gerald Lehmann, Schepe Geert Dessein.

© Foto: privat

Warburg (wrs) - Gemeinsame Unternehmungen und ein Austausch in locker-zwangloser Atmosphäre - dazu trafen sich Ende Mai die vier Partnerstädte der Hansestadt in Warburg.
Bei bestem Sommerwetter und damit ausgezeichneten äußeren Bedingungen begrüßte Bürgermeister Michael Stickeln, und mit ihm weitere Vertreter von Rat und Verwaltung der Hansestadt Warburg, die aus den Partnerstädten Prochowice (Polen), Ledegem (Belgien), Falkenberg und Luckau (beide Brandenburg) angereisten Gästedelegationen. Am Freitagabend stand zunächst ein gemeinsames Abendessen auf dem Programm, bei dem unter den vielfach alten Bekannten bereits erste Gespräche geführt und Neuigkeiten ausgetauscht wurden.
Am Samstagmorgen hatten die Gastgeber zum Start in den Tag einen geselligen Ausflug nach Höxter organisiert, wo sich alle Teilnehmer bei entsprechenden Führungen beeindruckt zeigten vom UNESCO-Weltkulturerbe Corvey. Danach lud eine gemütliche Schifffahrt auf der Weser ein, bei dem einen oder anderen Getränk und kurzweiliger Unterhaltung die vorbeiziehende Landschaft zu genießen.
Nach einem ereignisreichen Tag stand der Abend dann ganz im Zeichen der harmonischen Partnerschaftsfeier in der Warburger Diemelhütte.
„Freundschaften sind mitnichten als Selbstverständlichkeit anzusehen. Sie sollten vielmehr immer wieder gepflegt und erneuert werden. Um unsere Partnerschaften aufrechtzuerhalten und zu vertiefen, müssen wir uns immer wieder neu einbringen und in lebendigem Kontakt bleiben“, erklärte Bürgermeister Michael Stickeln in seiner Ansprache gleich zu Beginn und gab damit das Motto des weiteren Abends vor.
Sämtliche Anwesenden versicherten sich der gegenseitigen Freundschaft und betonten die Wichtigkeit regelmäßiger Treffen. So brachte es der Luckauer Bürgermeister Gerald Lehmann auf den Punkt: „Die anwesenden Delegationen aus den Städten Prochowiche, Ledegem sowie aus Deutschland leben in der Mitte von Europa und auch oder gerade ein solches Zusammenkommen im Herzen des Kontinents hilft letztlich ungemein, das friedvolle Miteinander in der EU zu stärken. Heute dürfen wir aus dem Osten und dem Westen frei die Grenzen ohne Kontrollen passieren und diese Errungenschaft müssen wir auch zukünftig unbedingt bewahren.“
Für das kommende Jahr sprach die polnische Bürgermeister Alicja Sielicka schon eine Einladung nach Prochowice aus, um dort mit allen fünf Kommunen erneut zusammen zu kommen und den Dialog in den freundschaftlichen Beziehungen fortzusetzen.

Der aufgrund dienstlicher Verpflichtungen nicht anwesende Elmar Brok, heimisches Mitglied im Europaparlament, würdigte in einem schriftlichen Grußwort ebenfalls die Bedeutung von Städtepartnerschaften „als wesentlichen Beitrag zur Verständigung zwischen den Bürgern Europas, und damit auch zur europäischen Integration.“ Am Sonntag dann machten sich die Gäste mit zahlreichen positiven Eindrücken und Erlebnissen wieder auf den Heimweg und man war sich einig, dass das Städtepartnerschaftswochenende in Warburg seinen Zweck vollauf erfüllt hatte und eine rundum gelungene Veranstaltung darstellte.

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