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Warburg will den Klimaschutz vorantreiben

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Bürgermeister Tobias Scherf und Annika Schmitt, die Klimabeauftragte der Hansestadt Warburg.

© Foto: Stadt Warburg

Warburg (wrs) - Seit Mitte August freut sich die Hansestadt Warburg über personelle Verstärkung durch eine Klimaschutzbeauftragte. Sie soll den Klimaschutz in Warburg vorantreiben und als Querschnittsaufgabe in der Stadtverwaltung etablieren.
Nach einem umfangreichen Bewerbungsverfahren fiel die Wahl auf die aus dem Ruhrgebiet stammende Annika Schmitt. Sie hat ein Masterstudium in nachhaltigem Wirtschaften an der Universität Kassel absolviert und danach berufliche Stationen an der Universität und in einer Unternehmensberatung durchlaufen.
Hoch motiviert hat die 30-jährige nun ihre neue Stelle in Warburg angetreten. Klimaschutz ist für sie eine Herzensangelegenheit, weshalb sie auch den öffentlichen Nahverkehr für ihren Arbeitsweg nutzt. „Klimaschutz ist sehr vielseitig und deswegen auch komplex“, hebt die Klimaschutzbeauftragte hervor. Sie freut sich darauf, Warburg in den nächsten Jahren bei der Erreichung der Klimaziele tatkräftig zu unterstützen.
Nach den ersten sechs Wochen im Amt steht fest: Es gibt viel zu tun. Das 2017 gemeinsam mit anderen Städten aus dem Kreis Höxter erarbeitete Klimaschutzkonzept inkl. CO2-Bilanz der Stadt soll komplett aktualisiert und nur noch auf Warburg zugeschnitten werden. Auf diese Weise soll ein zielgerichteter Maßnahmenplan für den Klimaschutz in Warburg erarbeitet werden. „Die Hansestadt Warburg nimmt sich der Aufgabe Klimaschutz an. Wir wollen unseren Beitrag leisten, um Klimaneutralität zu erreichen und unsere Stadt und unsere Umwelt lebenswert zu erhalten. Annika Schmitt kann und wird hier einen wichtigen Beitrag leisten. Darauf freue ich mich“, so Bürgermeister Tobias Scherf.
Neben der Theorie – in Form der Konzeptionierung – soll aber auch die Praxis nicht auf der Strecke bleiben. Aktuell werden viele städtische Gebäude einer energetischen Bewertung unterzogen. Dieser Prozess wird federführend vom Bauamt betreut und von der Klimaschutzbeauftragten begleitet, die auch ausgebildete Energiemanagementbeauftragte ist. Neben möglichen Energieeinsparungen durch Sanierungsmaßnahmen, ist ebenso der Ausbau von Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden ein wichtiges Thema. Für beides kann die Stadt umfangreiche Fördermittel von Bund und Land NRW in Anspruch nehmen. Warburg als Stadtverwaltung möchte so auch Vorbild für Bürger sowie Unternehmen sein. „Zum Klimaschutz können alle etwas beitragen. Man muss nur wissen wie“, sagt Annika Schmitt und weist dabei auch auf ein weiteres Projekt hin. Bald sollen auf der Website der Hansestadt Warburg hilfreiche Links zu Beratungs- und Fördermöglichkeiten sowie weiteren relevanten Informationen zu Klimaschutzmaßnahmen zu finden sein.

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