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50 Jahre Musikschule

Warburg – Grund zu feiern hatten die Mitglieder der Warburger Musikschule. Gemeinsam mit vielen Schülern, Ehemaligen und Besuchern begingen die Musikpädagogen eine musikalisch geprägte Feierstunde in der Aula des Marianums.

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v.l. Michael Stickeln, Thomas Drunkemühle und Gründungsmitglied Walter Strümper.

© Foto: Rubisch

„Im Jahre 1967 wurde die Institution vom Musikpädagogen Gerhard Wasmuth und Walter Strümper gegründet“, betonte Thomas Drunkemühle, heutiger Leiter der gemeinnützigen GmbH. Die Idee kam den beiden Pionieren nach einem Besuch in Düsseldorf. Gefragt nach der Anzahl der Schüler antwortete Wasmuth stets 666, um zum Ausdruck zu bringen, dass die Einrichtung Resonanz in Warburg findet. Namhafte und erfolgreiche Musiker sind der Musikschule entsprungen, so zum Beispiel Peter Ernst, der heute 2. Vorsitzender des Fördervereins Warburger Musikfreunde ist.
„Ziel unserer Musikschule ist es Kindern und Erwachsenen die Welt der Musik zu öffnen“, erläuterte Thomas Drunkemühle, der die Schule seit 2005 in privater Trägerschaft führt. Seitdem die Musikschule sich in privater Trägerschaft befindet wurde die Struktur umgebaut und neue Gruppen wie beispielsweise die Musikzwerge oder die Musikmäuse wurden aufgebaut und schulen seitdem die frühkindliche Musikerziehung. Besonders stolz ist Thomas Drunkemühle auf die integrierte Ballettabteilung. In ganz Nordrhein-Westfahlen gäbe es lediglich acht bis neun Schulen mit solch einem Angebot. 31 Schüler wurden über die Jahre hinweg an der Musikschule für ein Studium an einer Musikhochschule vorbereitet.
Die Glückwünsche von Rat und Verwaltung der Stadt überbrachte Bürgermeister Michael Stickeln. Er erinnerte sich noch gut an die „intensiven Diskussionen“ im Jahr 2005 als die bis dahin städtische Trägerschaft der Musikschule endete. „Mit vielen Innovativen Ideen und Konzepten wurde seitdem nicht nur der Fortbestand gesichert sondern kontinuierlich Ausgebaut“, so der Bürgermeister weiter.
Neben kleineren Darbietungen bot das Festprogramm auch Kurzkonzerte ehemaliger und aktueller Schüler aus diversen Bereichen der Musik. Für viel Applaus sorgte dabei unter anderem die Vorstellung vom zehnjährigen Alexander Witttgen, der die Musik von Mozart liebt und dies in einer eindrucksvollen Darbietung zeigte.

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