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Neu am Helios Klinikum Warburg

Alternative Heilverfahren - Eigenbluttherapie in der Orthopädie

Warburg (wrs) - Mit dem eigenen Blut behandelt werden, um Beschwerden zu lindern? Was sich zunächst befremdlich anhört, kommt in der Orthopädie und Unfallchirurgie des Helios Klinikums Warburg seit kurzem zum Einsatz und kann für die Patienten echte Vorteile mit sich bringen.

„Unser Blut hat jede Menge heilende Inhaltsstoffe und bringt die Selbstheilungskräfte des Körpers in Gang. In vielen Fällen können wir somit auf chemische Medikamente und damit häufig verbundene Nebenwirkungen verzichten. Zum Teil lassen sich Operationen verzögern oder sogar verhindern“, erklärt Dr. Thomas Wölk, Chefarzt am Helios Klinikum. Die Eigenbluttherapie empfiehlt der Mediziner insbesondere bei Gelenkverschleiß (Arthrose von Knie, Hüfte, Schulter u.ä.), Gelenkentzündungen sowie Verletzungen der Muskeln und Sehnen (z.B. Achillessehne), aber auch bei Knorpelschäden und allgemeinen Störungen der Wundheilung greift er gerne auf diese Behandlungsform zurück. Das Verfahren gehört leider nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen.

Dem Patienten wird zunächst eine geringe Menge Blut (15 ml) abgenommen und vor Ort aufbereitet. Hier werden die roten Blutkörperchen mithilfe eines speziellen Trennungsverfahrens von den übrigen Blutbestandteilen separiert und ein thrombozytenreiches (blutplättchenreiches) Blutplasma gewonnen. Die Aufbereitung dauert nur wenige Minuten, sodass das Blutplasma im Anschluss direkt in die betroffene Region gespritzt werden kann. Dies kann während der Sprechstunde oder auch intraoperativ durchgeführt werden. Die Erfolgsaussichten sind gut.

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