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Verein Natur und Technik veranstaltet Do-it-yourself-Workshop

Schüler bauen eigene 3D-Drucker

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Der Do-it-yourself Workshop „3D-Drucker für Zuhause“ wurde bereits zum zweiten Mail im Berufskolleg des Kreises Höxter durchgeführt. (von links) Schulleiter Michael Urhahne, Dozent Wolfgang Pägel, Mitarbeiterin der Geschäftsstelle Sabine Heinemann, (mitte) Dozenten Marius Köhne und Christian Tölle.

© Foto: Kreis Höxter

Kreis Höxter (wrs) - Der Verein Natur und Technik hat es zwölf Schülerinnen und Schülern aus dem Kreis Höxter mit einem Workshop ermöglicht, ihren eigenen 3D-Drucker zu bauen. Während des fünftägigen Workshops in den Räumen des Berufskollegs Kreis Höxter ging es auch darum, die Programmierung zu erlernen, um direkt erste eigene Gegenstände damit erstellen zu können. Gemeinsam entwickelte der gesamte Kurs eine LED-Uhr, zu der jeder Teilnehmer an seinem Drucker die passenden Einzelteile fertigte. So wurde neben dem handwerklichen Geschick auch informations- sowie elektrotechnisches Verständnis vermittelt.

Der Workshop richtete sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 und höher. Vorwissen benötigten die Teilnehmenden nicht. „Toll, dass die Schülerinnen und Schüler sich auch in der Ferienzeit weiter Wissen und Fähigkeiten angeeignet haben, auf die sie in der Arbeitswelt zurückgreifen können“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher.
Der Workshop wurde bereits zum zweiten Mal in den Schulferien durchgeführt und war auch dieses mal wieder voll besetzt. Nach einer Einführung in die Thematik ging es direkt an den Zusammenbau der Geräte. Neben der Uhr als Gemeinschaftsprojekt konnten die Schülerinnen und Schüler auch eigene Gegenstände erstellen. Für die Programmierung des Druckers mussten sie zunächst eine technische Zeichnung anfertigen.
„Es ist schön zu sehen, mit welcher Begeisterung die Schülerinnen und Schüler die Technik bedienen und was sie in den vergangenen Tagen bereits alles gelernt haben“, so Schulleiter Michael Urhahne, der neben Dr. Martin Sagel und Petra Spier auch Vorsitzender des Vereins Natur und Technik ist. Am Ende der Woche durften die Schülerinnen und Schüler ihre selbst gebauten 3D-Drucker mit nach Hause nehmen, um sich weiter mit der Technik vertraut machen zu können.
Der Verein Natur und Technik hat sich zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche für die so genannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu begeistern und ihnen erste Einblicke in das Berufsfeld zu geben. „Die MINT-Bereiche begegnen uns in unserem Alltag immer wieder, unter anderem bei verkehrsgesteuerten Ampeln, Insektenhotels, smarten Hausgeräten oder auch Impfstoffen. Mit unseren vielfältigen Workshops möchten wir die Kinder und Jugendlichen schon früh an diese Themenbereiche heranführen und ein nachhaltiges Interesse an naturwissenschaftlich-technischen Berufen wecken“, erklärt Sabine Heinemann, Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle des Vereins, die die Abteilung Bildung und Integration des Kreises Höxter stellt.

Der Verein Natur und Technik
Der Verein Natur und Technik e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, junge Menschen im Kreis Höxter für die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu begeistern, sie zu fördern und an Berufe im MINT-Bereich heranzuführen. Unterstützt durch vier pädagogische Beiräte werden für Kinder und Jugendliche von der Kita über die Schule bis zum Ende der beruflichen Ausbildung Projekte und Workshops initiiert und umgesetzt sowie mit Vereinsmitteln weitere Projekte der MINT-Förderung im Kreis unterstützt.
Der Verein ist Träger des lokalen zdi-Netzwerks Natur und Technik Bildungsregion Kreis Höxter. zdi steht für „Zukunft durch Innovation.NRW“. Koordiniert wird zdi vom Wissenschaftsministerium NRW. Landesweite Partner sind unter anderem das Schulministerium, das Wirtschaftsministerium und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit.
Die Arbeit des Vereins wird im Kreis Höxter durch Unternehmen, Einrichtungen sowie weitere private und öffentliche Akteure unterstützt und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Maßnahmen zur vertieften Berufs- und Studienorientierung werden mit finanzieller Unterstützung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit und des Wissenschaftsministeriums NRW durchgeführt.

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